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Das Dorf

Nur wenige Kilometer von der Elbmündung entfernt, liegt in Land Hadeln die kleine Gemeinde Nordleda.

 

Sie ist ein sogenanntes großflächiges Straßendorf mit etwa 1150 Einwohnern.

 

Der Name Nordleda hat seine Herkunft aus dem Wort Lee (Leh). Dies war ein kleiner Flußlauf, ein kleiner Nebenfluß der Medem. Nördlich von diesem Flußlauf entstanden im Laufe der Zeit Ansiedlungen, deren Bewohner zuerst die "Leher" bezeichnet wurden.

Südlich des Flußlaufes wurde ein Ortsteil von Wanna Süderleda benannt.

 

Die Geschichte Nordledas läßt sich bis in das 12. Jahrhundert zurück verfolgen.

 

Damals wie heute ist das Dorfbild noch geprägt von größeren und kleineren Gehöften, Viehweiden und Getreidefeldern, Häusern, die weit über 100 Jahre alt sind und Generationen von Familien beherbergt haben.

 

Das Dorf war bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts von einem Deich umgeben, der das Binnenwasser von den niedrigen Ländereien abhalten sollte und vor dem Bau des Elbdeiches Schutz bot vor dem bei Sturmfluten oft noch mit verheerenden Folgen vordringenden Wasser der Elbe. Es wird in der Dorfchronik von der Weihnachtssturmflut 1717 davon berichtet, dass zahlreiche Menschen und Tiere ertrunken sind und das Land so tief unter Wasser stand, dass Häuser und Höfe nur noch mit dem Boot erreicht werden konnten.

 
   
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